2024-11-03 - Janger Dance, Ubud bei Nacht

Eigentlich wollten wir uns heute im ‚Ubud Palace‘ die ‚LegongDance-Show‘ ansehen. Als wir vor Ort jedoch unsere Onlinetickets in richtige Tickets umtauschen wollten, erfuhren wir, dass diese Show momentan nicht gegeben wird. Wir organisierten die Refundierung und kauften bei einem Straßenhändler die Karten für die ‚Janger Dance-Show‘ im nahegelegenen ‚Ubud Water Palace‘.

Der Wasserpalast war schön hergerichtet und ein Fontänenensemble ließ Wasserstrahlen in buntem Licht tanzen.



Pünktlich um 19:30 begannen die Musiker zu spielen, wobei die Flöte das Hauptinstrument war. Gleich darauf kamen Tänzerinnen und Tänzer in prachtvollen Kleidern die verschiedene Tänze aufführten und dabei aus voller Kehle und mit Begeisterung, wenn auch nicht immer richtig, sangen.





Später mischten sich noch andere Figuren zu den Tanzenden, die allerdings nicht sangen, sondern sich im Sprechgesang übten.





Nach über einer Stunde war der Spuk vorbei und wir gingen die belebte Straße wieder zurück zu unserem Hotel. Da wir schon sehr hungrig waren, gingen wir in das Restaurant unseres Hotels ‚Sri Aksata‘. Edith bestellte ein Clubsandwich und ich wählte eine gegrillte Hühnerbrust. Beides schmeckte und wahrscheinlich werden wir morgen noch einmal unser Hotelrestaurant besuchen.








2024-11-03 - Mason Elephant Park und Hotel Sri Aksata

Für heute hatten wir eine Spezialtour gebucht. Kurz vor 09:00 wurden mir abgeholt und zum ‚Mason Elephant Park‘ gebracht. Unterwegs sammelten wir noch ein sehr nettes amerikanisches Pärchen, dass sich auf Hochzeitreise befindet, auf.

Der Park beherbergt Elefanten, die von ihren Vorbesitzern gequält, verletzt und ausgebeutet wurden. Auch wenn der Aufenthalt hier nicht eine freie Herdenhaltung ersetzten kann, so werden sie augenscheinlich gut ernährt, ordentlich behandelt und medizinisch versorgt.



Mit den Elefanten konnten man drei Aktivitäten wählen. Die häufigste gebuchte Tour ist das Elefantenreiten. Eine halbe Stunde sitzt man in luftiger Höhe und lässt sich durch die Gegend schaukeln. Mit einem kurzen Abstecher in den Pool inklusive.





Sehr beliebt ist auch das Elefantenbaden. Hier sitzt man ebenfalls auf dem Elefanten, geht aber mit ihm ins Wasser, wo er dann fast ganz untertaucht.





Und schließlich gibt es noch das Elefantenwaschen, das wir gewählt hatten, um möglichst engen Kontakt zu den Tieren zu haben. Auf einem Waschplatz standen zwei Elefanten herum, die sich von uns mit Wasser und Bürste bearbeiten ließen. Wir verwendeten das Wasser, um unsere Elefantenkuh zu kühlen und um sie zu tränken. Die Bürste verwendeten wir um sie streicheln. Es war schon etwas Besonderes, so hautnahen Kontakt zu einem Elefanten zu haben.




Nach dieser außergewöhnlichen Erfahrung gingen wir zum Mittagessen ins Restaurant. Kaum hatten wir Platz genommen, begann es heftig zu Regnen. Die Aktivitäten mit den Elefanten wurden eingestellt und zwei von ihnen durften in den riesigen Pool. Und es machte ihnen sichtlich richtig Spaß.



Gegen 14:00 kamen wir wieder in unserem Hotel 'Sri Aksata' an. Mit dessen Auswahl hatten wir Glück, denn es gefällt uns hier sehr gut. Die Zimmer sind auf viele einstöckige Häuser auf einer sehr großen Fläche verteilt. Dazwischen liegen Reisfelder, auf den heute der Reis geerntet wurde. Zwei Pools und viele Blumen tragen zum guten Erscheinungsbild bei.









Unsere Tour zum Elefantenpark:








2024-11-02 - Sangeh Monkeys, Jatiluwih, Pura Bratan

Und wieder waren wir heute mit ‚Bali Hire Driver‘ unterwegs. Diesmal starteten wir schon um  08:00 Früh und 50 Minuten später waren wir im ‚Sangeh Monkey Forest‘, der nur 15 Km von unserem Hotel entfernt ist. Der Morgenverkehr war wieder sehr stark und wenn wir einmal 50 KmH fahren konnten, dann kamen wir uns wie Raser vor.

Nach dem Kauf der Eintrittskarten bekamen wir einen Guide zugeteilt, der uns durch das Gelände führte. Zusätzlich zur Eintrittskarte erhielten wir noch je eine Flasche Wasser und eine Sackeln Erdnüsse als Affenfutter. Der Eingang wurde von einer furchterregenden Figur bewacht und dann befanden wir uns schon mitten im von alten Ruinen übersäten Regenwald.





Kaum hatten wir das Gelände betreten, stießen wir auf die erste der drei hier lebenden ‚Langschwanzmakaken-Kolonie‘, die sich sofort um Edith scharten, da sie die Erdnüsse transportierte.





Die Tiere bettelten zwar dauernd um Futter, sprangen auf unsere Schultern, waren aber nie aggressiv und klauten uns auch keine Brillen, Handys etc. Untereinander waren sie aber nicht immer so zimperlich. Da gab es manche Rauferei und das dominante Männchen beanspruchte immer das Futter für sich, was er aber nicht immer bekam.





Manchmal musste der Guide eingreifen, wenn mehr als zwei Affen versuchten auf uns herumzuklettern. Wir durchwanderten alle drei Affenreviere und hatten mit ihnen eine Menge Spaß.


Wieder im Auto fuhren wir weiter bis zu den ‚JatiluwihReisterrassen‘. Diese UNESCO-Weltkulturerbe bietet wunderschöne Reisterrassen, in denen sich unzählige Wander- und Fahrradwege befinden. Während wir durch die Reisterrassen spazierten, zogen immer mehr Wolken auf und versammelten sich um die umliegenden Berge.






Kaum waren wir trockenen Fußes wieder beim Auto, senkten sich die Wolken vom Berg herab ins Tal und es begann zuerst zu regnen und dann ordentlich zu schütten. Deshalb mussten wir auch einige geplante Lookouts auslassen und parkten schließlich bei der ‚Pura Ulun Danu Bratan-Tempelanlage‘.  Es regnete nun nur mehr leicht und einige Wolkenfetzen hingen über dem See und den Tempeln, aber wir starteten trotzdem die Besichtigung.



Die Tempelanlage liegt auf 1.200 Metern Höhe am Westufer des ‚Bratansees‘ dessen Wasser als heilig gilt und der als Quelle für die Bewässerung im zentralen Bali eine wichtige Rolle spielt.



In den diversen Tempeln werden laufend Zeremonien angehalten, bei denen sich die Gläubigen nicht nur festlich kleiden, sondern in großen Körben auch Geschenke an die Götter mitbringen.





Bei der Rückfahrt ins Hotel wurde zwar das Wetter wieder besser, doch wir gerieten in einen riesigen Stau, sodass wir für 45 Km 2:15 Stunden benötigten.

Abends gingen wir wieder ins ‚Cinta Grill&Inn‘. Edith bestellte ‚Lachsspaghetti‘, während ich eine kleine Portion ‚Pork Ribs‘ orderte. Als Nachspeise teilten wir uns ein ‚Oreo-Kaffeecreme-Törtchen‘. Wie immer waren wir auch heute mit dem Essen sehr zufrieden.



Unsere heutige komplette Tagestour: